Kennt Ihr das? Bei dicken Männern sitzen die Hemden oftmals so eng, dass die Knöpfe gespannt sind und man durch die aufgezogenen Zwischenräume zwischen den Knöpfen die Wampe sehen kann.

Traurig, aber wahr, aufgenommen vor etwa drei Minuten:

2009-11-02_plauze

(Aus der Rubrik: Ansporn für mich selbst!)

Mein Name ist DocJott. Ich bin Mitte dreißig und ich hatte starke Kopfhautschuppen.

Wir sind hier zwar keine Selbsthilfegruppe. Ich glaube aber, dass meine Erfahrung vielleicht auch für andere nützlich sein könnte. Ich hatte jahrelang sehr starke Kopfhautschuppen. Verbunden mit allen Nebenwirkungen, insbesondere natürlich die Skisprungschanze auf jedem Sakko. Ich habe nichts gefunden, was dagegen hilft. Ich war bei zig Hautärzten, habe zig Wundermittelchen probier. Nichts hat geholfen. Wenn überhaupt, war ich mal ein paar Stunden schuppenfrei, hatte dafür aber trockenes und sprödes Haar. Meistens hat es aber gar nichts gebracht.

Vor etwa einem Monat habe ich etwas entdeckt, was meine Schuppen seitdem völlig (VÖLLIG!) zu einer Sache der Vergangenheit gemacht hat: Seborin Haarwasser gegen Schuppen. Ich habe dieses Haarwasser am Anfang täglich genommen (ca. eine Woche lang). Seit drei Wochen nehme ich es etwa drei Mal die Woche. Meine Schuppen sind seitdem weg! Und das, obwohl ich nicht einmal mehr ein Anti-Schuppen-Shampoo benutze.

Also mein Tipp: wenn Ihr auch unter Schuppen leidet, probiert das Haarwasser!

Disclaimer: ich stehe in keinerlei Verbindung mit Schwarzkopf. Ich bin aber sehr überzeugt von dem o.g. Produkt und empfehle es ohne Einschränkung weiter.

Stieg Larrson: Verblendung.

Stieg Larsson: Verdammnis.

Stieg Larsson: Vergebung.

Frank Schätzing: Der Schwarm.

Über Stieg Larsson habe ich schon geschrieben. Auch für Kriminichtleser wie mich absolut empfehlenswert, wenn man mal ein paar Stunden lang einfach gefesselt werden möchte.

Gespannt bin ich schon auf Frank Schätzings Schwarm. Danach soll mit Krimis und Thrillern aber erst einmal genug sein!

Christian Ulmen: Für Uwe.

Simon Beckett: Die Chemie des Todes.

Simon Beckett: Kalte Asche.

Stieg Larrson: Verblendung.

Ich habe seit etwa drei Jahren keinen Krimi oder Thriller mehr gelesen. Mein letzter zuvor war Die Therapie von Sebastian Fitzek. Nachdem mir die Frau Simon Beckett wärmstens ans Herz gelegt hat, gab ich ihm eine Chance und fand beide Bücher sehr kurzweilig. Als ich dann las, dass Stieg Larsson derzeit das Maß der Dinge der Thrillerautoren sein soll, bestellte ich das erste Buch der Trilogie Verblendung – Verdammnis – Vergebung. Ich las die gut 670 Seiten von Verblendung in einem Tag. Muss ich mehr sagen? Mittlerweile habe ich auch die beiden weiteren Bände der Trilogie angeschafft und bin gerade fleissig am zweiten Teil, der den Kritiken nach noch besser sein soll.

Werde ich nun zum Krimifan? Ich glaube kaum. Die restlichen Stieg Larsson-Bücher werde ich aber sicher lesen!

Sehr kurzweilig auch Für Uwe von Christian Ulmen. Kein hoher Anspruch, aber umso höherer Schmunzel- und Fremdschämfaktor!

Ist leerer Erfolg das Gegenteil von voller Erfolg?

Ich wollte, ich könnte sagen, die Woche war abnehmtechnisch ein Erfolg. Kann ich aber nicht. Nein, halt, könnte ich schon, das wäre aber eine Lüge. Also zurück auf null, wieder zur Wahrheit und von vorne!

Ich muss mich mehr an meine eigenen Vorgaben halten. Ich könnte jetzt hier etwas schreiben von plötzlichen Dienstreisen und damit zusammenhängenden Essen. Das würde aber das Problem nicht treffen.

Was also kann ich tun, um konsequenter zu sein? Ich werde zunächst mal ab sofort Tagebuch über alles führen, was ich esse. Dafür werde ich ein sehr schönes Notizbuch benutzen, damit es Spaß macht. Zudem werde ich endlich mit Sport anfangen. Und ich werde auch hier noch mehr zu meiner Wampe schreiben.

Ach ja, Gewicht am Samstag (Freitag war ich auf Dienstreise): 92kg! Neuer Höchststand. 😦 Wenn also jemand wissen möchte, wie man sicher zunimmt, bin ich der richtige Ansprechpartner.

Teil 1:

Teil 2:

Teil 3:

Teil 4:

Teil 5:

bei der gestrigen Wahl zum Stellvertreter des Bundestagspräsidenten haben Sie nur 371 Ja-Stimmen Ihrer Abgeordnetenkollegen erhalten. 65 Ihrer Kollegen enthielten sich und 170 stimmten gar gegen Sie. Das fanden Sie gar nicht knorke.

Ich kann das gut mitfühlen. In der fünften Klasse habe ich mich für als Kandidat für die Klassensprecherwahl aufstellen lassen. In meiner Klasse waren neben mir 29 weitere Kinder. Ich enthielt nur zehn Stimmen. Es gab nach meiner Erinnerung keine Enthaltungen, wonach also 20 Schulkameraden gegen mich stimmten (ich selber stimmte natürlich für mich). Meine Mitschülerin Almuth hat neun dieser 20 Stimmen erhalten. Ich war also nur eine Stimme beliebter als Almuth! Was für ein Skandal, was für eine dicke Hose meiner Mitschüler.

Sie haben zwar sogar weniger Stimmen erhalten als Petra Pau, ich kann Ihnen aber versichern, dass Sie das bald vergessen haben werden. Ich jedenfalls habe diese peinliche Demütigung damals schnell verdrängt. Almuth hatte mich auf einen Kakao eingeladen. Ich konnte sie sofort wieder besser leiden.

Vielleicht laden Sie, wenn auch nicht gerade Petra Pau, Ihre Bundestagskollegen auch mal auf einen Kakao ein? Ich bin mir sicher, dass diese Sie dann auch wieder besser leiden können.

Herzlich
Ihr

DocJott

Ich glaube, dass ich meine gefunden habe.

Der Hintergrund: ich bin von etwa acht bis 18 Uhr im Büro. Ein warmes Essen gibt es fast immer am Abend daheim. In der Vergangenheit war das dann immer mein zweites warmes Essen des Tages, weil ich eben zum Mittag auch schon warm gegessen habe. Auf das warme Essen am Abend möchte ich nicht verzichten. Daher gibt es seit Anfang dieser Woche zum Mittagessen immer Salat. Das werde ich nicht vollständig durchhalten können, da ich ab und an auch bei Geschäftsessen bin. Ich denke aber, dass vier mal pro Woche besser ist als kein Mal.

So sieht daher nun meine Strategie aus:

Morgens: normales bescheidenes Frühstück

Mittags: vegetarischer Salat mit wenig Dressing

Abends: warmes Essen

Am Wochenende ist jeweils ein Leckerli erlaubt. Es gilt die Devise: wenn der Plan mal nicht klappt, wird am nächsten Tag ohne Ärger weiter gemacht!

(Günter Grass zu seinem Buch „Die Box“ im Gespräch mit Ulrich Wickert bei youtube.)

Seit ich dies beschlossen habe abzuspecken, laufe ich durch die Stadt und sehe dünne Menschen viel öfter und ganz anders als zuvor. Ich denke mir, bald bin auch einer von Euch!

Zwischendruch schaue ich dann an mir runter und sehe die derzeit traurige Wahrheit: mein Sakko lässt sich nicht mehr knöpfen. Seit etwa drei Monaten nicht mehr. Ich habe ein Sakko in Größe 52, das ich noch zu bekomme. Gerade eben so. Peinlich. Und wie ich das so denke, kommt der nächte Dünne an mir vorbei. Er trägt Größe 48. Höchstens. Bald gehöre ich auch wieder zu Euch und kann sogar die beiden Anzüge wieder tragen, die ganz links in meinem Kleiderschrank hängen. Die Größe 48-Abtteilung, die dort seit fünf Jahren darauf wartet, wieder hervorgeholt zu werden. Wie ich so darüber sinniere, überlege ich bereits, wann ich sie in die Reinigung bringe, damit sie wieder einsatzbereit sind.

Ich habe Hunger.

51 Artikel in eineinhalb Tagen.

Kai Diekmann hat ein eigenes Blog. Seit eineinhalb Tagen.

51 Artikel in eineinhalb Tagen.

In diesem Blog spricht er aus, was alle bereits wissen: „Ich bin einfach unheilbar eitel.“

51 Artikel in eineinhalb Tagen.

Er zeigt Videos, die ihn u.a. bei der Schweine-Grippeimpfung (Bindestrich bewusst gesetzt!) zeigen, zeigt Bilder, auf denen meistens er zu sehen ist, hackt auf Kollegen rum, veröffentlicht Dokumente, die urheberrechtlich geschützt sind und macht insbesondere eines: Werbung für die schlechteste Zeitung Deutschlands.

51 Artikel in eineinhalb Tagen.

Mehr muss man nicht sagen, oder?

Dönerteller mit Reis und Salat ohne Döner und Reis. Abnehmen macht Spaß!

Ich habe mein Büro seit fast zwei Jahren auf dieser Etage. Auf dieser Etage arbeiten etwa 15 Personen, davon acht Männer. Es gibt eine Toilette. Wannimmer ich die Toilette aufsuche, treffe ich einen Kollegen. Also immer den gleichen Kollegen. Andere Kollegen treffe ich vielleicht einmal pro Woche, meistens aber seltener. Jetzt frage ich mich, wie das sein kann:

Geht der Kollege extrem häufig in die Kabine, so dass die Wahrscheinlichkeit ihn zu treffen, einfach viel höher ist?

Gehe ich extrem häufig aufs Örtchen, so dass die Wahrscheinlichkeit, den Kollegen zu treffen, höher ist?

Lauert der Kollege mir auf?

Leide ich unter Verfolgunsgwahn?

Haben wir einfach den gleichen Örtchenrhythmus?

Tja, was hat das Wochenende in Punkto Projekt Fitness gebracht? Es war katastrophal! Es gab Einladungen, viel Essen und sogar Bier mit Freunden. Es würde mich nicht wundern, wenn ich heute sogar mehr wiege als am Freitag.

Da ich ab sofort an jedem Freitag weniger wiegen möchte als am vorherigen, muss ich von heute bis Freitag eben meine Sünden des Wochenende wieder gut machen. Da der Sport bei mir der unsichere Punkt ist (ich bin häufig zehn Stunden oder mehr im Büro), werde ich mich jedenfalls beim Essen disziplinieren und zusehen, dass ich darüber mein Ziel bis Freitag erreiche.