David Allen empfiehlt in seinem Organisations- und Produktivitätsprogramm Getting Things Done u.a. den Einsatz sog. manila folders zum einen für die Konzeption der sog. 43 folders, zum anderen aber auch für die Ablage generell.

In Deutschland ist es aber nicht ganz so trivial an solche manila folders heranzukommen. Basiert doch die Ablage in deutschen Haushalten und Büros größtenteils auf Leitz-Ordnern oder Baugleichen.

Dabei haben manila folders so viele Vorteile, u.a.:

  • die Größe der Mappe passt sich den darin enthaltenen Dokumenten an,
  • der lästige Schritt des Lochens der Dokumente entfällt,
  • die Mappen sind wesentlich einfacher zu transportieren als Leitz-Ordner.

Wie kommt man also trotzdem in Deutschland an solche Mappen? Wenn man erst einmal weiß, wonach man suchen muss, wird es schon einfacher: in Deutschland findet man das, was in den USA als manila folders bezeichnet wird, unter der Bezeichnung Einstellmappe. Weiß man das und googelt ein wenig, findet man auch gleich mehrere Hersteller dafür, z.B. Leitz, Elba, Atlanta oder Falken.

Empfehlen kann ich insbesondere die folgenden Mappen, die ich selber benutze:

  • Leitz 2434 mit Tab sowie
  • Atlanta Einstellmappe SuperTab.

Beide haben oben Tabs, die mit der Hand oder einem Beschriftungsgerät beschriftet werden können. Beide habe etwa die gleiche Qualität. Leitz bietet fünf Stufen bei den Tabs, Atlanta nur drei. Was man bevorzugt, ist wohl Geschmackssache. Der Preis liegt bei beiden Produkten bei etwa EUR 20 pro 100 Mappen.

Ich bin gespannt, ob sich diese Mappen in Deutschland ebenfalls durchsetzen können. Wer damit gearbeitet hat, wird m.E. kaum wieder zur Ablage mit Leitz-Ordnern zurückwechseln wollen.

Nachtrag: Am preiswertesten bekommt man solche manila folders derzeit in Deutschland wohl bei tradoria.de. Für 100 Mappen zahlt man EUR 14,67 bei EUR 4,99 Versandkosten.

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